9. November

9.November – 75 Jahre nach der Pogromnacht, die vom alten Rathaussaal in München ausging, ist genau dort eine Gedenkveranstaltung. Es ist immer wieder berührend und erschütternd daran zu denken, was in dieser Nacht 1938 begann.
Vor allem Ude hat gestern Abend wieder mal sehr überzeugend geredet. Viel von den Schrecken der NS-Zeit – aber auch immer wieder Parallelen zur Gegenwart gezogen. Das machten auch die meisten der anderen Redner. Es würde auch keinen Sinn machen der Vergangenheit zu gedenken, aber keine Lehren daraus zu ziehen. Leider laufen immer noch viel zu viele Nazis auch in unserer Stadt umher und versuchen ihren braunen Gedankenschmutz unter die Leute zu bringen. Und viele Bilder, die vor nicht langer Zeit im Fernsehen zu sehen waren von Orten, an denen Flüchtlingsheime entstanden sind, erinnern erschreckend an die Bilder von 1038 und folgende.
Am Freitag erst haben wir in München zwei Gedenktafeln enthüllt für die Opfer des NSU , die Mitten in München brutal ermordet wurden, nur weil sie für die Braune Pest nicht deutsch genug waren.
Die Arbeit gegen Rechts muss unser Schwerpunkt bleiben – vor allem in den nächsten Monaten im Wahlkampf, damit nicht noch mehr so Verbrecher ins Rathaus kommen.

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